Chronik

Die Anfänge (Teil 1)

1985/1986: Eine subjektive Chronik,
zusammengestellt vom 'ältesten' Mitglied Elke Brumm:
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19. Dezember 1985: Zehlendorfer Taxiweihnacht
24. Dezember 1985: Weihnachtsgottesdienst (Pauluskirche)
Friedrich Goede: "Wer ist stärker"
Organisation: Sabine Hamann
15 Jugendliche führen die Weihnachtsgeschichte als Schattenspiel auf.

Die "Paulusblätter" (12/1985) berichten in ihrer Vorankündigung:
"Jeder kennt die Weihnachtsgeschichte. Die Figuren sind uns nicht fremd. Alle Jahre wieder rufen wir sie uns ins Gedächtnis zurück. Die Magie des Schattenspiels soll nun versuchen, sie uns nicht nur zur Weihnachtszeit gegenwärtig sein zu lassen, sondern als Schatten zu jeder Zeit."


Szenenbild

  11. April 1986
Meine erste Teilnahme an der Theatergruppe. Schon während meiner Konferfahrt im März hatte Sabine Hamann mich auf die Gruppe aufmerksam gemacht; beim Osterfrühstück wurde ich endgültig zur Teilnahme überredet.
Mein Kalender verzeichnet diesen denkwürdigen Tag lediglich mit der Bemerkung
"17.30 Uhr: Theater im Jugendkeller (1. Sitzung)".
Die Gruppe beschließt, ein weiteres Schattenspiel aufzuführen.

23. Mai 1986
Es ist nicht 100%ig nachvollziehbar, aber vermutlich wurde der Name "Theatergruppe Schattenlichter" am 23. Mai 1986 gefunden.
An diesem Tag vermerkte ich in meinem Kalender:
"Theater: Reklame mit Eckart Wragge, Sabine Hamann, Harald Böing. Theatergruppe: Probe."
Auf den Namen kamen wir, da wir uns damals ausschließlich als Schattenspielgruppe, aber noch nicht als Theatergruppe verstanden.
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  15. Juni 1986
Erste offizielle Erwähnung des Namen "Theatergruppe Paulus-Schattenlichter" in meinem Kalender; Nennung des Namen überdies in den "Paulusblättern" (6/1986).

15. Juni 1986, 10-Uhr-Gottesdienst (Pauluskirche)
24. August 1986, 18-Uhr-Gottesdienst (Alte Dorfkirche)
"Himmel und Hölle"
Schattenspiel zum Thema "Teilen"
Leitung: Sabine Hamann, Christian von Hirschhausen

Das Stück wurde in den "Paulusblättern" nicht nennenswert kommentiert. Aber in einem Rückblick, den ich zum sechsjährigen Bestehen der Schattenlichter in einem Programmheft veröffentlichte, findet sich folgender Eintrag zu "Himmel und Hölle":
    "Wir bereiteten ein Schattenspiel mit Namen "Himmel und Hölle" vor, das auch schauspielerische Elemente und zwei Leserrollen (Anja Schleusener und Thomas Merten) beinhaltete. Ich stand mit Krystyna Wyszynski und anderen hinter der Schattenleinwand; wir mussten in einem großen Suppentopf rühren und aus vollem Halse stöhnen."

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