Chronik

Molière:  "Der Geizige"

März 2009
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12., 13., 14. März 2009: Theateraufführungen (Großer Saal, Gemeindehaus)
Regie: Eigenregie; Spielleitung: Marco Consiglio
Bühnenbild: Eigenbau
Beleuchtung: Christof Brumm
Organisation: Elke Brumm
Fotos: © Schattenlichter bzw. ©PD = Peter Dörrie

  "Berliner Bühnenportrait (www.buehnenportrait.de)" (01/2009):
Kurzbeschreibung: Engagierte und erfahrene Laienspielgruppe ohne Regisseur. Spielt jährlich in Gruppenregie an drei Abenden. Auch Bühnenbild und Kostüme entstehen in Gemeinschaftsarbeit.
Geschichte: 1985 als Konfirmandengruppe der Ev. Paulus-Kirchengemeinde gegründet, um Schattenspiele im Gottesdienst zu spielen. 1988 Zuwendung zu abendfüllenden Theater- stücken.
Repertoire: Zeitkritische Dramen des 19. und 20. Jahrhunderts von bekannten deutsch- sprachigen, britischen, amerikanischen, französischen und italienischen Autoren.
Ensemble: Derzeit 18- bis 72-jährig, Schüler, Studenten, Ingenieure, Germanisten, Physiker, Rentner etc.
Feste Spieltage: 1x im Jahr donnerstags, freitags und samstags um 20 Uhr
Darauf sind wir besonders stolz: Man will uns sehen! (Wiebke Becker)

"Paulus Blätter" (02/2009):
Wohin übertriebene Sparsamkeit führen kann, das lässt sich in Kürze bei der Theatergruppe Schattenlichter kurzweilig und amüsant erleben: Die 1985 in unserer Gemeinde gegründete Zehlendorfer Laienspielgruppe zeigt Molières "Geizigen" an drei Aufführungsabenden Mitte März. Mit weiteren Aufführungen sind sie geizig. Aber Scherz beiseite: Da die "Schattenlichter" Theater nur als Hobby betreiben und zum Großteil berufstätig sind, betrachten sie drei Aufführungen pro Jahr als ausreichend. Nach der Aufführungsreihe gönnen sie sich 14 Tage Pause, und dann wird das nächste Stück ausgewählt, das nach wöchentlichen Proben ein Jahr später zu sehen sein wird. — Ihren Namen gaben sich die Schattenlichter 1985, als sie als Konfirmandengruppe in der Pauluskirche ein Schattenspiel aufführten. Doch bald wandte sich die Theatergruppe abendfüllenden Dramen zu. Seither werden im Jahresrhythmus anspruchsvolle Stücke namhafter Autoren wie Frisch, Dürrenmatt, Shaw, Wilde und Ionesco gezeigt. Doch der Name Schattenlichter blieb. — Das aktuelle Stück dreht sich um den alten Geizkragen Harpagon im Paris des 17. Jahrhunderts, der vom Geld besessen ist. Er will sich selbst ein zweites Mal verheiraten und seine beiden Kinder zum selben Zeitpunkt vermählen. Da er dabei nur auf Profit aus ist, hat er für die beiden einen reichen, alten Witwer und eine reiche, alte Witwe auserkoren. Harpagons Tochter jedoch führt eine heimliche Liebesbeziehung mit Valère, der als Verwalter Harpagons arbeitet, um in ihrer Nähe zu sein. Und Harpagons Sohn ist über beide Ohren in die schöne Mariane verliebt. Doch auch Harpagon will Mariane heiraten: Durch diese brisanten Konstellationen sind eifersüchtige Streitereien und Missverständnisse vorprogrammiert. Und als ob das noch nicht genug wäre, wird auch noch Harpagons Geldkassette gestohlen. — "Der Geizige" wird am Donnerstag, Freitag und Samstag, dem 12., 13. und 14. März zu sehen sein, jeweils um 20 Uhr im Großen Saal des Gemeindehauses, Teltower Damm 4–8. Karten für fünf Euro gibt es vom 27. Januar bis zum 10. März im Gemeindebüro (montags und mittwochs zwischen 10 und 13 Uhr, donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr). Da die Schattenlichter häufig ausverkauft sind, wird Vorbestellung empfohlen: nicht im Gemeindebüro, sondern ab sofort unter der Telefonnummer 8 111 333, per Fax unter 84 72 49 77, per E-Mail unter schattenlichter@gmx.de und im Internet unter www.schattenlichter.info.
(Elke Brumm)
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  "www.spielart-berlin.de (08.02.2009):
Wohin übertriebene Sparsamkeit führen kann, das lässt sich in Kürze bei der Theatergruppe Schattenlichter kurzweilig und amüsant erleben: Die 1985 gegründete Zehlendorfer Laienspielgruppe zeigt Molières "Geizigen" an drei Aufführungsabenden Mitte März. Weitere Aufführungen gibt es nicht: "Da sind wir geizig", scherzt Elke Brumm, die seit 23 Jahren in der Gruppe aktiv ist. Im Ernst: Da die Schattenlichter Theater nur als Hobby betreiben und zum Großteil berufstätig sind, betrachten sie drei Aufführungen pro Jahr als ausreichend. Nach der Aufführungsreihe gönnen sie sich 14 Tage Pause, und dann wird das nächste Stück ausgewählt, das nach wöchentlichen Proben ein Jahr später zu sehen sein wird. — Ihren Namen gaben sich die Schattenlichter 1985, als sie in der Zehlendorfer Pauluskirche ein Schattenspiel aufführten. Doch bald wandte sich die Theatergruppe abendfüllenden Dramen zu und zog ins Gemeindehaus am Teltower Damm 4–8. Seither werden im Jahresrhythmus anspruchsvolle Stücke namhafter Autoren wie Frisch, Dürrenmatt, Shaw, Wilde und Ionesco gezeigt. Doch der Name Schattenlichter blieb. — Das aktuelle Stück dreht sich um den alten Geizkragen Harpagon im Paris des 17. Jahrhunderts, der vom Geld besessen ist. Er will sich selbst ein zweites Mal verheiraten und seine beiden Kinder zum selben Zeitpunkt vermählen. Da er dabei nur auf Profit aus ist, hat er für die beiden einen reichen, alten Witwer und eine reiche, alte Witwe auserkoren. Harpagons Tochter jedoch führt eine heimliche Liebesbeziehung mit Valère, der als Verwalter Harpagons arbeitet, um in ihrer Nähe zu sein. Und Harpagons Sohn ist über beide Ohren in die schöne Mariane verliebt. Doch auch Harpagon will Mariane heiraten: Durch diese brisanten Konstellationen sind eifersüchtige Streitereien und Missverständnisse vorprogrammiert. Und als ob das noch nicht genug wäre, wird auch noch Harpagons Geldkassette gestohlen... — "Der Geizige" wird am Donnerstag, Freitag und Samstag, dem 12., 13. und 14. März zu sehen sein, jeweils um 20 Uhr im Großen Saal des Paulus-Gemeindehauses, Teltower Damm 4–8 in Zehlendorf-Mitte. Karten für fünf Euro gibt es vom 27. Januar bis zum 10. März in der Küsterei im selben Gebäude (montags und mittwochs zwischen 10 und 13 Uhr, donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr). Da die Schattenlichter häufig ausverkauft sind, wird Vorbestellung empfohlen: nicht in der Küsterei, sondern ab sofort unter der Telefonnummer 8 111 333, per Fax unter 84 72 49 77, per E-Mail unter schattenlichter@gmx.de und im Internet unter www.schattenlichter.info." (elk)

"Berliner Woche" (18.02.2008):
Wohin übertriebene Sparsamkeit führen kann, das lässt sich bei der Theatergruppe Schattenlichter auf amüsante Weise erleben: Die 1985 gegründete Zehlendorfer Laienspielgruppe gibt im März Molières "Geizigen" an drei Aufführungstagen. Weitere Aufführungen wird es nicht geben. "Da sind wir geizig", scherzt Elke Brumm, die seit 23 Jahren in der Gruppe aktiv ist. Da die Schattenlichter Theater nur als Hobby betreiben, betrachten sie drei Aufführungen im Jahr als ausreichend. Im Anschluss gönnen sie sich 14 Tage Pause, bevor das nächste Stück ausgewählt wird. — Ihren Namen gaben sich die Schattenlichter 1985, als sie in der Zehlendorfer Pauluskirche ein Schattenspiel aufführten. Doch bald wandte sich die Theatergruppe abendfüllenden Dramen zu und zog ins Gemeindehaus am Teltower Damm 4–8. Seither werden im Jahresrhythmus anspruchsvolle Stücke namhafter Autoren wie Frisch, Dürrenmatt, Shaw, Wilde und Ionesco gezeigt. Der Name Schattenlichter blieb. — Das aktuelle Stück "Der Geizige" dreht sich um den alten Geizkragen Harpagon im Paris des 17. Jahrhunderts. Er will sich selbst ein zweites Mal verheiraten und seine beiden Kinder zum selben Zeitpunkt vermählen. Da er auf Profit aus ist, hat er für die beiden einen reichen, alten Witwer und eine reiche, alte Witwe auserkoren. Doch die Kinder sind natürlich anderweitig verliebt, der Sohn in die vom Vater für sich selbst auserkorene Braut. Da sind Streitereien und Missverständnisse vorprogrammiert. — "Der Geizige" wird am Donnerstag, Freitag und Samstag, dem 12., 13. und 14. März zu sehen sein. Vorstellungsbeginn ist jeweils um 20 Uhr im Großen Saal des Gemeindehauses, Teltower Damm 4–8. Karten für fünf Euro gibt es bis zum 10. März in der Küsterei im selben Gebäude montags und mittwochs von 10 bis 13 Uhr, donnerstags von 16 bis 19 Uhr. Eine Reservierung der Karten unter Tel. 8 11 13 33 oder Mail an schattenlichter@gmx.de wird empfohlen.
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  Fotos: © Schattenlichter bzw. ©PD = Peter Dörrie

"Berliner Abendblatt" (21.02.2009):
Die Zehlendorfer Laientheatergruppe Schattenlichter hat sich mit Molières Stück "Der Geizige" einem stets aktuellen Thema gewidmet. Karten-Reservierung für die Aufführungstermine im Paulus-Gemeindesaal, Teltower Damm 4–8, von Donnerstag, 12. bis Samstag, 14. März wird empfohlen, da die Vorstellungen schnell ausverkauft sind. Infos unter Telefon 8 111 333, www.schattenlichter.info.
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  "www.das-jahrbuch.de" (26.02.2009):
Wohin übertriebene Sparsamkeit führen kann, das lässt sich in Kürze bei der Theatergruppe Schattenlichter kurzweilig und amüsant erleben: Die 1985 gegründete Zehlendorfer Laienspielgruppe zeigt Molières "Geizigen" an drei Aufführungsabenden Mitte März. Weitere Aufführungen gibt es nicht: "Da sind wir geizig", scherzt Elke Brumm, die seit 23 Jahren in der Gruppe aktiv ist. Im Ernst: Da die Schattenlichter Theater nur als Hobby betreiben und zum Großteil berufstätig sind, betrachten sie drei Aufführungen pro Jahr als ausreichend. Nach der Aufführungsreihe gönnen sie sich 14 Tage Pause, und dann wird das nächste Stück ausgewählt, das nach wöchentlichen Proben ein Jahr später zu sehen sein wird. — Ihren Namen gaben sich die Schattenlichter 1985, als sie in der Zehlendorfer Pauluskirche ein Schattenspiel aufführten. Doch bald wandte sich die Theatergruppe abendfüllenden Dramen zu und zog ins Gemeindehaus am Teltower Damm 4–8. Seither werden im Jahresrhythmus anspruchsvolle Stücke namhafter Autoren wie Frisch, Dürrenmatt, Shaw, Wilde und Ionesco gezeigt. Doch der Name Schattenlichter blieb. — Das aktuelle Stück dreht sich um den alten Geizkragen Harpagon im Paris des 17. Jahrhunderts, der vom Geld besessen ist. Er will sich selbst ein zweites Mal verheiraten und seine beiden Kinder zum selben Zeitpunkt vermählen. Da er dabei nur auf Profit aus ist, hat er für die beiden einen reichen, alten Witwer und eine reiche, alte Witwe auserkoren. Harpagons Tochter jedoch führt eine heimliche Liebesbeziehung mit Valère, der als Verwalter Harpagons arbeitet, um in ihrer Nähe zu sein. Und Harpagons Sohn ist über beide Ohren in die schöne Mariane verliebt. Doch auch Harpagon will Mariane heiraten: Durch diese brisanten Konstellationen sind eifersüchtige Streitereien und Missverständnisse vorprogrammiert. Und als ob das noch nicht genug wäre, wird auch noch Harpagons Geldkassette gestohlen ... — "Der Geizige" wird am Donnerstag, Freitag und Samstag, dem 12., 13. und 14. März zu sehen sein, jeweils um 20 Uhr im Großen Saal des Paulus-Gemeindehauses, Teltower Damm 4-8 in Zehlendorf-Mitte. Karten für fünf Euro gibt es vom 27. Januar bis zum 10. März in der Küsterei im selben Gebäude (montags und mittwochs zwischen 10 und 13 Uhr, donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr). Da die Schattenlichter häufig ausverkauft sind, wird Vorbestellung empfohlen: nicht in der Küsterei, sondern ab sofort unter der Telefonnummer 8 111 333, per Fax unter 84 72 49 77, per E-Mail unter schattenlichter@gmx.de und im Internet unter www.schattenlichter.info. (elk)

"Stadtteilzeitung" (03/2009):
Wohin übertriebene Sparsamkeit führen kann, das lässt sich Mitte März bei der Theatergruppe Schattenlichter kurzweilig und amüsant erleben: Die 1985 gegründete Zehlendorfer Laienspielgruppe zeigt Molières "Geizigen" an drei Aufführungsabenden. Weitere Aufführungen gibt es nicht: "Da sind wir geizig", scherzt Elke Brumm, die seit 23 Jahren in der Gruppe aktiv ist. Im Ernst: Da die Schattenlichter das Theaterspielen nur als Hobby betreiben und zum Großteil berufstätig sind, betrachten sie drei Aufführungen im Jahr als ausreichend. Nach der Aufführungsreihe gönnen sie sich 14 Tage Pause, dann wird das nächste Stück ausgewählt, das nach wöchentlichen Proben ein Jahr später zu sehen sein wird. — Das aktuelle Stück dreht sich um den alten Geizkragen Harpagon im Paris des 17. Jahrhunderts, der vom Geld besessen ist. Er will sich selbst ein zweites Mal verheiraten und seine beiden Kinder zum selben Zeitpunkt vermählen. Da er dabei nur auf Profit aus ist (die Bankenkrise lässt grüßen!), hat er für die beiden einen reichen, alten Witwer und eine reiche, alte Witwe auserkoren. Harpagons Tochter jedoch führt eine heimliche Liebesbeziehung mit Valère, der als Verwalter Harpagons arbeitet, um in ihrer Nähe zu sein. Und Harpagons Sohn ist über beide Ohren in die schöne Mariane verliebt. Doch auch Harpagon will Mariane heiraten: Durch diese brisanten Konstellationen sind eifersüchtige Streitereien und Missverständnisse vorprogrammiert. Und als ob das noch nicht genug wäre, wird auch noch Harpagons Geldkassette gestohlen... — Ihren Namen gaben sich die Schattenlichter 1985, als sie in der Zehlendorfer Pauluskirche ein Schattenspiel aufführten. Doch bald wandte sich die Theatergruppe abendfüllenden Dramen zu und zog ins Gemeindehaus am Teltower Damm 4–8. Seither werden im Jahresrhythmus anspruchsvolle Stücke namhafter Autoren wie Frisch, Dürrenmatt, Shaw, Wilde und Ionesco gezeigt. Der Name Schattenlichter blieb. — Molière: "Der Geizige", Theatergruppe Schattenlichter, Donnerstag, Freitag und Samstag, 12., 13. und 14. März, jeweils um 20 Uhr, Paulus-Gemeindehauses, Teltower Damm 4–8, Zehlendorf-Mitte, Großer Saal. Karten: 5 Euro, Schüler und Studenten 3 Euro. Bis zum 10. März in der Küsterei erhältlich. Vorbestellung unter Telefon 8 111 333, Fax 84 72 49 77.
E-Mail: schattenlichter@gmx.de, www.schattenlichter.info. (dö/elk)
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  "Gazette Steglitz-Zehlendorf" (03/2009) und www.gazette-berlin.de":
Wohin übertriebene Sparsamkeit führen kann, das lässt sich in Kürze bei der Theatergruppe Schattenlichter kurzweilig und amüsant erleben: Die 1985 gegründete Zehlendorfer Laienspielgruppe zeigt Molières "Geizigen" an drei Aufführungsabenden Mitte März. Weitere Aufführungen gibt es nicht: "Da sind wir geizig", scherzt Elke Brumm, die seit 23 Jahren in der Gruppe aktiv ist. Im Ernst: Da die Schattenlichter Theater nur als Hobby betreiben und zum Großteil berufstätig sind, betrachten sie drei Aufführungen pro Jahr als ausreichend. Nach der Aufführungsreihe gönnen sie sich 14 Tage Pause, und dann wird das nächste Stück ausgewählt, das nach wöchentlichen Proben ein Jahr später zu sehen sein wird. — Ihren Namen gaben sich die Schattenlichter 1985, als sie in der Zehlendorfer Pauluskirche ein Schattenspiel aufführten. Doch bald wandte sich die Theatergruppe abendfüllenden Dramen zu und zog ins Gemeindehaus am Teltower Damm 4–8. Seither werden im Jahresrhythmus anspruchsvolle Stücke namhafter Autoren wie Frisch, Dürrenmatt, Shaw, Wilde und Ionesco gezeigt. Doch der Name Schattenlichter blieb. — Das aktuelle Stück dreht sich um den alten Geizkragen Harpagon im Paris des 17. Jahrhunderts, der vom Geld besessen ist. Er will sich selbst ein zweites Mal verheiraten und seine beiden Kinder zum selben Zeitpunkt vermählen. Da er dabei nur auf Profit aus ist, hat er für die beiden einen reichen, alten Witwer und eine reiche, alte Witwe auserkoren. Harpagons Tochter jedoch führt eine heimliche Liebesbeziehung mit Valère, der als Verwalter Harpagons arbeitet, um in ihrer Nähe zu sein. Und Harpagons Sohn ist über beide Ohren in die schöne Mariane verliebt. Doch auch Harpagon will Mariane heiraten: Durch diese brisanten Konstellationen sind eifersüchtige Streitereien und Missverständnisse vorprogrammiert. Und als ob das noch nicht genug wäre, wird auch noch Harpagons Geldkassette gestohlen... — "Der Geizige" wird am Donnerstag, Freitag und Samstag, dem 12., 13. und 14. März zu sehen sein, jeweils um 20 Uhr im Großen Saal des Paulus-Gemeindehauses, Teltower Damm 4–8 in Zehlendorf-Mitte. Karten für fünf Euro gibt es bis zum 10. März in der Küsterei im selben Gebäude (montags und mittwochs zwischen 10 und 13 Uhr, donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr). Da die Schattenlichter häufig ausverkauft sind, wird Vorbestellung empfohlen: nicht in der Küsterei, sondern ab sofort unter der Telefonnummer 8 111 333, per Fax unter 84 72 49 77, per E-Mail unter
schattenlichter@gmx.de und im Internet unterwww.schattenlichter.info.

Fotos: © Schattenlichter bzw. ©PD = Peter Dörrie nach oben

  "Kulturkalender Steglitz-Zehlendorf" (03/2009):
Die Theatergruppe Schattenlichter spielt "Der Geizige" von Molière: Zum 24-jährigen Bestehen spielen die Zehlendorfer Schattenlichter Molières heiteres Stück über den alten Geizhals und dessen geplagte Familie, über die Liebe zum Geld und die Liebe zwischen Menschen. Paulus-Gemeindehaus, 1. OG, Eintritt: 5 Euro, für Schüler, Studenten und Azubis 3 Euro, Kartenbestellungen empfohlen unter 8 111 333.

"Berliner Morgenpost" (14.03.2009):
Die Theatergruppe Schattenlichter spielt nur noch heute Molières "Der Geizige". Weil der alte Harpagon im Paris des 17. Jahrhunderts einzig vom Geld besessen ist, sorgt er in seiner Familie für brisante Konstellationen, eifersüchtige Streitereien und Missverständnisse. Dann wird auch noch Harpagons Geldkassette gestohlen. Heute 20 Uhr, Paulus-Gemeindehaus, Teltower Damm 4–8, Zehlendorf, Telefon: 8 11 13 33, Karten 5/3 Euro.
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  "Paulusblätter" (04/2009):
Ein Theaterstück über Geldgier und Geiz — es passt kaum etwas besser in unsere Zeit der verflossenen Milliardengewinne und der abstürzenden Aktienkurse. Die Schattenlichter hatten den richtigen Riecher, als sie Molières "Der Geizige" als Jahresproduktion 2009 auswählten und auf die Bühne des Gemeindehauses stellten. "Glücklich sind die, die ihr Geld gut angelegt haben", rezitiert der Titelheld genüsslich von oben herab und durch die Zuschauerreihen geht ein leises Seufzen und verlegenes Hüsteln. Der Geizige mit dem Strubbelkopf ist nur auf Profit aus. Gewinnbringend will er seine Kinder Cléante und Élise verheiraten, die aber beide anderes im Sinn haben. Eine Paraderolle für Jörg Klein. Er schneidet Grimassen, grollt und geifert, schreit und tobt, kriecht auf allen Vieren über den Boden, auf der Suche nach seiner schließlich auch noch abhanden gekommenen Geldkassette. Mit seinem Spielwitz am besten mithalten kann Marco Consiglio, der den Jo-Jo spielenden Sohn Cléante mimt. Der Vater-Sohn-Dialog nach der Pause ist deshalb ein herausragendes Theater-Schmankerl. Die Theatergemeinde des an drei Abenden ausverkauften großen Saals geht bei diesem Wort-Pingpong begeistert mit. Es sind wieder einmal die Dialoge, die mitreißen und im zweiten Teil der Aufführung von den Schattenlichtern spritzig und kunstgerecht vorgetragen werden. Sie sind deutlich stärker als die vielen Monologe am Anfang des Stücks. Sicher, auch die sind wichtig, um das Stück überhaupt erst aufs Gleis zu setzen, fallen aber gegenüber den späteren Zwiegesprächen und witzigen Disputen darstellerisch ab. Gegeizt haben die Schattenlichter diesmal mit dem Bühnenbild. In den Vorjahren sehr detailreich, liebevoll und bunt gestaltet, war die Kulisse eher karg. Sie bot den meisten Zuschauern so zwar viel Raum für eigene Fantasien, blieb dadurch aber auch etwas unbestimmt und wenig fassbar. Einige aus der Fangemeinde werden die ausgeklügelte Staffage aber vermisst haben. Am Schluss noch ein Lob an Nina Lücker, die La Flèche, die Dienerin Cléantes, darstellt. Sie versucht, den Zuschauer nicht nur durch ihren Text, sondern vor allem durch ihre Gestik einzufangen. Und das gelingt ihre vortrefflich. Ihre pantomimischen Darbietungen mit Fernrohr und Seifenblasen auf der Hinterbühne, quasi als Randbemerkungen zur Handlung vorn, verzücken das Publikum immer wieder aufs Neue. (Lothar Beckmann)

"www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/derbezirk/mik_schattenlichter.html" (02.03.2009):
Wir gehören zu den Schattenlichtern und spielen Theater — so stellen sich Elke und Christof Brumm vor. Wenn Sie diese Überschrift lesen, halten Sie vielleicht inne und fragen: Was sind denn Schattenlichter? Dieses Wort habe ich noch nie gehört. Was haben Schattenlichter mit dem Theater zu tun und wer sind eigentlich Elke und Christof Brumm? Sie erwarten Antworten? Hier kommen sie und zwar in einem Gespräch mit Familie Brumm. — Schattenlichter nennt sich die Theatergruppe, die Weihnachten 1985 in der Paulusgemeinde Zehlendorf ihr erstes Stück aufführte. Es war ein Schattenspiel. Die handelnden Personen bewegten sich stumm hinter einer weißen Leinwand vor einem Diaprojektor, der helles Licht ausstrahlte. Ein Sprecher lieferte die zum Verständnis der Handlung nötigen Erklärungen. Als Requisit diente zum Beispiel bei dem Thema Hunger und Essen ein aus Pappe ausgeschnittener Kochtopf, in dem die Akteure mit Besenstielen, die als Löffel dienten, rührten. Es folgten noch zwei Aufführungen von Schattenspielen. Dann ging die Theatergruppe dazu über, abendfüllende Stücke aufzuführen, behielt aber den von ihr kreierten Namen Schattenlichter bei, weil Licht und Schatten auf der Bühne und auch im Leben eine große Rolle spielen. Am Anfang der Schattenlichter stand eine Idee des Gemeindepfarrers, der Konfirmanden aktiv beschäftigen und in die Gemeinde einbinden wollte. — Wie oft spielen die Schattenlichter und wer sucht die Stücke aus? Wir spielen einmal pro Jahr an drei aufeinander folgenden Abenden, immer Donnerstag, Freitag, Sonnabend im großen Saal der Paulusgemeinde Zehlendorf, Teltower Damm 4-8. Wir werden oft gefragt, warum wir nicht öfter spielen, denn der Saal ist bei jeder Aufführung voll. Theaterspielen ist für uns ein Hobby und soll Spaß machen. Mehr Aufführungen bedeuten auch, mehr Urlaub einzusetzen und der soll ja nicht nur für das Theater geopfert werden. Bei drei Aufführungen ist jeder Abend anders, aufregend, ohne Routine und nicht wirklich belastend. Also sind drei Aufführungen für uns genug und außerdem ein schönes Erfolgserlebnis, denn wir können zeigen, was wir ein Jahr lang erarbeitet haben. Bei der Auswahl der Stücke sind alle, gleichsam basisdemokratisch, aufgefordert, ihre Vorschläge vorzutragen und dabei auch zu berücksichtigen, wer von ihnen welche Rollen spielen möchte. Dann wird abgestimmt. Bisher haben wir häufig Stücke des frühen 20. Jahrhunderts deutsch-, englisch- und französischsprachige Autoren aufgeführt. — Besteht die Theatergruppe wirklich nur aus Laien und welche Aufgaben übernehmen sie? Alle Schattenlichter sind Laien. Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Berufen. Jeder bringt in die Gruppe ein, was er kann. So entsteht eine große Vielfalt an Fähigkeiten und Neigungen. Zu uns gehören z. B. zwei Physiker, zwei Ingenieure, ein Malermeister, ein Lehrer, eine Sozialpädagogin, Schüler Studenten und Rentner. Ein Team kümmert sich um das Bühnenbild das an langen Sonntagen von allen zusammengebaut wird. Das ist schön, denn man befasst sich dabei mit Arbeiten, die man sonst nie ausführen würde, zum Beispiel zum ersten Mal eine Stichsäge in der Hand halten. Am Ende sieht man, was man geleistet hat. Das ist ein wunderbares Erfolgserlebnis und hält auch die Gruppe zusammen. Um die Maske kümmert sich unter anderem eine Kosmetikerin, die schon jahrelang geschminkt hatte und schließlich mit einer Ausbildung ihr Hobby zum Beruf machte. Für die Kostüme sind zwei Frauen zuständig, die das jahrelang auch an professionellen Theatern gemacht haben und ihre berufliche Laufbahn nun langsam ausklingen lassen. Für unser aktuelles Stück haben sie mehrere Kleider selbst entworfen und geschneidert. Sie beraten uns mit Geschmack und Geschick. — Sie haben in Ihrer Theatergruppe keinen Regisseur als leitende Person. Geht das überhaupt? In unserer Theatergruppe geschieht fast alles gemeinsam. Nicht ein Einzelner gibt den Ton an, sondern jeder kann sich zu allen Fragen einbringen. Natürlich bringen sich manche Leute mehr ein und andere weniger. Aber alle Ideen werden gehört und geprüft. Wer nicht auf der Bühne steht, sitzt im Publikum und hilft allen mit seinen Kommentaren. Der "fehlende" Regisseur befreit uns auch von den Versuchen, besondere Interpretationen von Stücken auf die Bühne zu bringen. Z. B. Nackte herumspringen lassen. Wir spielen die Stücke, wie sie die Autoren unserer Ansicht nach gemeint haben. Und wir glauben, das genießen unsere Zuschauer. — Orientieren Sie sich an anderen Aufführungen der von Ihnen ausgewählten Stücke? Es gibt bei uns ein ungeschriebenes Gesetz, sich andere Aufführungen und Verfilmungen im ersten halben Jahr der Erarbeitung eines neuen Stückes nicht anzuschauen. Wir machen uns zuerst selbst Gedanken und wollen uns nicht zu sehr beeinflussen lassen. Aber kurz von den Aufführungen sind Vergleiche durchaus interessant. — Wie steht es mit dem Zuschauerecho? Wir haben sehr treue Zuschauer, die jedes Jahr wiederkommen. Wir erfahren Kritik, aber auch viel Lob. Das heißt allerdings nicht, dass wir besser als Profis sind, wohl aber, dass es einer Laiengruppe gelingt, einen Abend so zu gestalten, dass die Zuschauer Freude daran haben. — Seit sieben Jahren beträgt Ihr Eintrittspreis unverändert 5 Euro mit der Begründung: wir wollen Kultur so anbieten, dass sie sich jeder gern leisten kann. Kommen Sie damit aus? Der Eintrittspreis deckt die Kosten für Bühnenbild, Kostüme und Pressearbeit. Dann bleibt aber weiter nichts übrig. Theaterspielen ist für uns ein Hobby, das nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, aber auch keine großen Kosten verursacht. Ein Problem stellen die hohen Heizkosten für den Saal dar. Wir proben und spielen im Winter, oft auch an langen Wochenenden und unsere Kostüme sind oft ziemlich dünn. — Was geschieht in dem Jahr zwischen zwei Aufführungen? Nach einer Aufführung beginnen wir meist im April mit der Auswahl eines neuen Stückes. Durch gemeinsames Lesen tasten wir uns an das Werk heran, verteilen die Rollen und dann geht es auf die Bühne. Proben finden einmal pro Woche am Montagabend statt. Intensiver wird die Arbeit, wenn das Bühnenbild gebaut wird und die Kostüme dazu kommen. In den letzten Wochen vor Aufführungen treffen wir uns regelmäßig auch an den Sonntagen. Die letzte Woche ist ganz dem Theater gewidmet, da benötigen wir viele Babysitter. Nur der Mittwoch ist frei. Am Donnerstag findet dann die Premiere statt. Wir haben uns vorher warm gesprochen, Stimmübungen gemacht und versucht, unsere übliche Haltung zu ändern und mit der Aufregung fertig zu werden. — Christof Brumm, was können Sie uns über Ihre Theaterarbeit bei den Schattenlichtern berichten? Als ich meine Frau Elke kennen lernte, habe ich sie auch zu den Schattenlichtern begleitet, denen sie damals schon angehörte. Es hat mir Spaß gemacht. Als die Gruppe einen Verantwortlichen für die Beleuchtung und danach auch für das Internet und für das Bühnenbild suchte, habe ich diese Aufgaben übernommen. Ich gehöre also schon 10 Jahre lang zu den Schattenlichtern. Ich bin Diplom-Ingenieur und arbeite hauptberuflich im technischen Bereich einer Hausverwaltung. Ich bin technisch interessiert, arbeite gern mit den Händen, improvisiere auch gern und liebe es, mit wenigen Mitteln viel zu erreichen. Die Möglichkeiten dazu bietet mir das Theater und so stand also zu Beginn für mich die Technik im Vordergrund und nicht das Theaterspielen. Später kam mir der Gedanke: ach, mitzuspielen könnte auch interessant sein. So übernahm ich in den letzten fünf Jahren Statisten- oder Nebenrollen. Sie mussten vom Umfang her klein sein, denn ich war ja der Beleuchter. Also verließ ich zu gegebener Zeit eilig mein Beleuchterpult, sprach und spielte meine Rolle und kehrte schnell an mein Pult zurück. Es macht mir Spaß zu überlegen, wie ich eine Rolle am besten ausfüllen kann. Außerdem finde ich es gut, dass das Publikum mich auch einmal auf der Bühne sieht und so mit weiß, wer im Hintergrund für Licht, Internet und andere Sachen Sorge trägt. — Elke Brumm, seit wann und warum spielen Sie Theater und welche Aufgaben haben Sie bei den Schattenlichtern übernommen? Ich gehöre seit 23 Jahren zu den Schattenlichtern. Die erste Aufführung dieser Gruppe habe ich als Zuschauer erlebt, bei der zweiten war ich schon dabei. Ich habe Theaterwissenschaften und Germanistik studiert und arbeite jetzt für eine Hausverwaltung als Center-Managerin. Da ich beruflich Pressearbeit leiste, lag es nahe, dass ich diesen Bereich auch in der Theatergruppe übernehme, zumal für mich immer das Organisieren, nicht so sehr das Spielen im Vordergrund stand. Hinter dem Geschehen auf der Bühne ist eine sehr umfangreiche organisatorische Arbeit zu leisten. Für mich ist es eine große Herausforderung, alles dafür zu tun, dass die Theatergruppe funktioniert. Die Medien müssen über unsere Aufführungen unterrichtet werden. Ich muss Texte für den Internetauftritt vorbereiten, Flyer entwerfen, jemanden finden, der das jeweilige Plakat gestaltet, es vervielfältigen lassen, die Kirchgemeinde, in deren Saal wir spielen, informieren, Termine absprechen, die Chronik der Gruppe fortschreiben und die jeweiligen Pressestimmen sammeln. Wir haben im Saal 200 Plätze. Bei drei Aufführungen sind also 600 Eintrittskarten zu vergeben. Die Vorbestellungen dafür laufen weitgehend über unseren Anrufbeantworter. Da in der Regel jeder zwei Karten bestellt, sind jedes Jahr rund 200 Gespräche zu führen, denn wir bestätigen jeden Anruf persönlich. Theaterspielen bedeutet für mich eine spannende Abwechslung bezogen auf den Alltag. Ich muss mich in jedem Stück auf einen anderen Charakter einstellen, mal mutig, mal zurückhaltend agieren. Mit der Rolle verändern sich mein Aussehen, meine Mimik und Gestik. Ich spiele jeweils mit unterschiedlichen Partnern zusammen, bin mit immer anderen Personen verheiratet oder habe immer andere Feinde auf der Bühne. Wenn ich dann den ersten Satz meiner Rolle gesprochen habe, ist alle Aufregung verschwunden. Die Theatergruppe ist für mich ein sehr schönes Hobby, das mich fordert und herausfordert. — Jetzt soll auch noch der Nachwuchs der Familie Brumm zu Worte kommen. Die Frage geht an den fünfjährigen Benjamin: Bist Du manchmal bei Proben der Schattenlichter dabei? Ich gehe manchmal mit, wenn sie die Kleidungsstücke anprobieren. Ein-, zwei-, drei-, viermal war ich schon da. Ich habe aber auch etwas zum Spielen dabei, Knete oder ein Auto. — Du hast Eltern, die Theater spielen, wie findest Du das? Das finde ich gut. — Was gefällt Dir daran? Dass sie Freude haben. — Bei dieser Einstellung müssen wir uns um die Zukunft der Schattenlichter keine Sorge machen. (Ingeburg Benthin)
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