Chronik

Reginald Rose:  "Die zwölf Geschworenen"

Januar 2007
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11.-13. Januar 2007: Theateraufführungen (Großer Saal, Gemeindehaus)
Regie: Eigenregie
Bühnenbild: Christof Brumm
Beleuchtung: Christof Brumm
Organisation: Elke Brumm

  "Paulusblätter" (12/2006):
"Vor Gericht würde ein Prozess sicherlich nicht stattfinden, wenn ein Geschworener nicht erscheint. Anders bei der Theatergruppe Schattenlichter, die derzeit 'Die zwölf Geschworenen' einstudiert: Bisher sorgten zwar Urlaube und Krankheiten dafür, dass noch nie alle zwölf Geschworenen gleichzeitig proben konnten, aber dem Stück tut das keinen Abbruch. Zu verdanken ist das der 22-jährigen Routine der Laienspielgruppe unserer Gemeinde, aber auch dem spannenden Inhalt der 'Zwölf Geschworenen': In dem Stück wird ein junger Mann angeklagt, seinen Vater erstochen zu haben. Die zwölf Geschworenen haben ein einstimmiges Urteil zu fällen, ob der Angeklagte schuldig oder nicht schuldig ist. Sprechen sie ihn schuldig, wird der junge Mann zum Tode verurteilt. Das Gremium setzt sich aus Menschen der unterschiedlichsten sozialen Schichten zusammen — und ebenso verschieden sind ihre Charaktere. Das Theaterpublikum erfährt immer mehr Details zum Fall; nach und nach tauchen Ungereimtheiten in der Beweisführung auf. Je schwerer es den Geschworenen fällt, den Fall zu klären, desto spannender wird die Geschichte. 'Die zwölf Geschworenen' schrieb Reginald Rose 1954 für das Fernsehen; Horst Budjuhn bearbeitete es für die Bühne. Das Stück passt gut zur Gruppe, denn auch die Schattenlichter sind in diesem Jahr ziemlich heterogen: drei Schüler, zwei Studenten, drei Rentner — und die restlichen zehn Mitglieder arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen. Sie können die grundverschiedenen Geschworenen gut darstellen. 'Die zwölf Geschworenen' werden am Donnerstag, Freitag und Samstag, dem 11., 12. und 13. Januar 2007, jeweils um 20 Uhr im Großen Saal des Paulus-Gemeindehauses, Teltower Damm 4-8 in Zehlendorf-Mitte, zu sehen sein. Karten für fünf Euro ab 4. Dezember in der Küsterei sowie am Sonnabend, dem 2. Dezember, zwischen 11 und 17 Uhr beim 'Weihnachtshaus'. Vorbestellung ab sofort unter Telefon 8 111 333, per Fax unter 84 72 49 77 und im Internet unter www.schatten­lichter.info." (Elke Brumm)

"Stadtteil Zeitung Steglitz-Zehlendorf" (12/2006):
"Zwölf Geschworene müssen ein einstimmiges Urteil über einen jungen Mann fällen: Dieser ist angeklagt, seinen Vater erstochen zu haben. Schuldig oder nicht schuldig? Sprechen sie ihn schuldig, wird er zum Tode verurteilt. Nach und nach tauchen jedoch Ungereimtheiten in der Beweisführung auf. Je schwerer es den Geschworenen fällt, den Fall zu klären, desto spannender wird die Geschichte. 1954 schrieb Reginald Rose das Stück 'Die zwölf Geschworenen' für das Fernsehen. Auf der Bühne wird es im Januar 2007 zu sehen sein, gespielt von der Zehlendorfer Theatergruppe Schattenlichter. Diesen Namen gab sich die Laienspielgruppe 1985, als sie in der Zehlendorfer Pauluskirche ein Schattenspiel aufführte. Doch bald wandte sich die Theatergruppe abendfüllenden Dramen zu und zog ins Gemeindehaus am Teltower Damm 4-8. Seither werden im Jahresrhythmus anspruchsvolle Stücke namhafter Autoren wie Frisch, Shaw, Wilde und Ionesco gezeigt und an drei aufeinander folgenden Abenden aufgeführt. Doch der Name Schattenlichter blieb. Wie 'Die zwölf Geschworenen' urteilen, können Sie in den Aufführungen am 11., 12. und 13. Januar 2007, jeweils um 20 Uhr, im Großen Saal des Paulus-Gemeindehauses, Teltower Damm 4-8 in Zehlendorf-Mitte, erfahren. Karten sind für fünf Euro (Schüler und Studenten drei Euro) in der Küsterei im selben Gebäude erhältlich. Da die Vorstellungen der Schattenlichter häufig ausverkauft sind, empfiehlt sich eine Vorbestellung unter der Telefonnummer 8 111 333." (Peter Dörrie)
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  "Rund ums Karree", Beilage des "Tagesspiegel" (12/2006):
"Was eint den Malermeister, die Sozialpädagogin und den Physiker? Sie alle spielen mit in der Zehlendorfer Laienspielgruppe Schattenlichter. Im Januar bringen die Hobbyschauspieler nun ein neues Stück auf die Bühne. Nicht irgendeines hat sich die Gruppe ausgesucht, nein, einen Klassiker. Die Wahl fiel auf Reginald Roses 'Die zwölf Geschworenen', dessen Kinoverfilmung einst sogar für den Oskar nominiert war. Die zwölf Geschworenen ist wie gemacht für die Truppe. 'Wir haben drei Schüler, zwei Studenten, drei Rentner — und die übrigen Mitglieder arbeiten in den unterschiedlichsten Berufen. So können wir die verschiedenen Figuren gut verkörpern' sagt die Germanistin Elke Brumm, die der Gruppe seit 20 Jahren angehört. — Das Stück spielt im Beratungszimmer des Gerichts einer amerikanischen Großstadt. Ein junger Mann wird angeklagt, seinen Vater erstochen zu haben. Die Geschworenen müssen sich einigen, ob er schuldig ist oder nicht. Sollte der Mann verurteilt werden, droht ihm die Todesstrafe. Dann tauchen im Prozess immer mehr Ungereimtheiten auf, und das Gremium setzt sich aus Menschen mit sehr ungleichen Charakteren zusammen. In der ursprünglichen Fassung von 1954 zählten zu den Geschworenen nur Männer. Die Schattenlichter haben das Stück der heutigen Zeit angepasst: 'Unsere Besetzung besteht zur Hälfte aus Frauen', sagt Brumm. Von früheren Stücken unterscheidet es sich vor allem in der Probenpraxis: 'Normalerweise führen wir gemeinsam Regie — immer der Teil der Gruppe, der gerade nicht auf der Bühne steht.' Da diesmal jedoch die meisten ununterbrochen spielen müssen, hat hauptsächlich Marco Consiglio die Spielleitung übernommen. Der Name der Gruppe geht übrigens auf deren Premiere im Jahr 1985 zurück — es war ein Schattenspiel. — 11., 12. und 13. Januar um 20 Uhr im Paulus-Gemeindehaus, Teltower Damm 4-8, Karten (5 Euro, für Schüler und Studenten 3 Euro) gibt es in der Küsterei (Mo., Mi. 10–13 Uhr, Do. 16–19 Uhr). Vorbestellungen: Tel.: 8 111 333." (Günter Bartsch)

"SpielArt" (12/2006)
"Vor Gericht würde ein Prozess sicherlich nicht stattfinden, wenn ein Geschworener nicht erscheint. Anders bei der Theatergruppe Schattenlichter, die derzeit 'Die zwölf Geschworenen' einstudiert: Bisher sorgten zwar Urlaube und Krankheiten dafür, dass noch nie alle zwölf Geschworenen gleichzeitig proben konnten, aber dem Stück tut das keinen Abbruch. Zu verdanken ist das der 22-jährigen Routine der Zehlendorfer Laienspielgruppe, aber auch dem spannenden Inhalt der 'Zwölf Geschworenen': In dem Stück wird ein junger Mann angeklagt, seinen Vater erstochen zu haben. Die zwölf Geschworenen haben ein einstimmiges Urteil zu fällen, ob der Angeklagte schuldig oder nicht schuldig ist. Sprechen sie ihn schuldig, wird der junge Mann zum Tode verurteilt. Das Gremium setzt sich aus Menschen der unterschiedlichsten sozialen Schichten zusammen — und ebenso verschieden sind ihre Charaktere. Das Theaterpublikum erfährt immer mehr Details zum Fall; nach und nach tauchen Ungereimtheiten in der Beweisführung auf. Je schwerer es den Geschworenen fällt, den Fall zu klären, desto spannender wird die Geschichte. 'Die zwölf Geschworenen' schrieb Reginald Rose 1954 für das Fernsehen; Horst Budjuhn bearbeitete es für die Bühne. 'Das Stück passt gut zu unserer Gruppe', sagt Elke Brumm, die schon seit 1986 bei den Schattenlichtern mitspielt und die Organisation stemmt. 'Denn auch die Schattenlichter sind in diesem Jahr ziemlich heterogen: Wir haben drei Schüler, zwei Studenten, drei Rentner — und die restlichen zehn Mitglieder arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen. So können wir die grundverschiedenen Geschworenen gut verkörpern.
Ihren Namen gaben sich die Schattenlichter 1985, als sie in der Zehlendorfer Pauluskirche ein Schattenspiel aufführten. Doch bald wandte sich die Theatergruppe abendfüllenden Dramen zu und zog ins Gemeindehaus am Teltower Damm 4-8. Seither werden im Jahresrhythmus anspruchsvolle Stücke namhafter Autoren wie Frisch, Shaw, Wilde und Ionesco gezeigt und an drei aufeinander folgenden Abenden aufgeführt. Doch der Name Schattenlichter blieb.
'Die zwölf Geschworenen' werden am Donnerstag, Freitag und Samstag, dem 11., 12. und 13. Januar 2007, jeweils um 20 Uhr im Großen Saal des Paulus-Gemeindehauses, Teltower Damm 4-8 in Zehlendorf-Mitte, zu sehen sein. Karten für fünf Euro gibt es ab 4. Dezember in der Küsterei im selben Gebäude (montags und mittwochs zwischen 10 und 13 Uhr, donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr ) sowie am Sonnabend, dem 2. Dezember, zwischen 11 und 17 Uhr beim 'Weihnachtshaus' der Gemeinde im ersten Stock des Gemeindehauses. Da die Schattenlichter häufig ausverkauft sind, wird Vorbestellung empfohlen: ab sofort unter der Telefonnummer 8 111 333, per Fax unter 84 72 49 77, per E-Mail unter schattenlichter@gmx.de und im Internet unter www.schattenlichter.info. "
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