Chronik

Arthur Miller:  "Alle meine Söhne"

Mai 1995
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11.–13. Mai 1995: Theateraufführungen (Großer Saal, Gemeindehaus)
Regie: Eigenregie
Bühnenbild: Oliver Hofacker
Beleuchtung: Michael Heinrich, Kathrin Wever
Organisation: Schattenlichter

  Paulusblätter" (5/1995):
"Obwohl die langjährige de-facto-Chefin der Theatergruppe Schattenlichter, Elke Moews, seit längerem im Ausland weilt und folglich nicht mehr aktiv mitwirken kann, steht die neue Produktion kurz vor dem Abschluss. (...) Wenngleich das 1947 uraufgeführte Stück oft im Schatten des zwei Jahre später entstandenen 'Tod eines Handlungsreisenden' steht, ist es doch von ähnlicher moralischer Brisanz und hat in seiner Grundaussage an Aktualität nicht verloren. Im Stil eines klassischen Enthüllungsdramas beschreibt es die Tragödie des skrupellosen Geschäftsmannes Joe Keller, der den Absturz von Militärflugzeugen im Krieg in Kauf nimmt, um sein Lebenswerk, seine Firma, für seine zwei Söhne zu retten. (...)
Es bleibt noch zu erwähnen, dass auch diese neue Inszenierung der Schattenlichter ausschließlich durch engagiertes Arbeiten der Gruppenmitglieder entstand und fremde Hilfe nach wie vor weder bei der Auswahl und Erarbeitung des Stückes selbst noch bei Folgearbeiten wie dem Erstellen des Bühnenbildes — unter Leitung von Gruppenmitglied Oliver Hofacker — in Anspruch genommen wird. Die Gruppe ist ihrem Arbeitsstil also auch in dieser Hinsicht treu geblieben — und das obwohl durch Zu- und Abgänge sich die Zusammensetzung der Gruppe seit den Anfängen erheblich verändert hat. Zu danken ist an dieser Stelle ganz herzlich (...) Michael Heinrich und Kathrin Wever, ohne die die technische Realisierung der Aufführung nicht möglich wäre." (Heiko Marten)

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