Chronik

Eugène Ionesco:  "Die Nashörner"

September 1992
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17.–19. Oktober 1992: Theateraufführungen (Großer Saal, Gemeindehaus)
Regie: Eigenregie
Bühnenbild: Oliver Hofacker
Beleuchtung: Michael Heinrich, Kathrin Wever
Organisation: Elke Moews


Szenenbild

  "Paulusblätter" (7+8/1992):
"Das 1958 verfasste Drama ist bei weitem nicht so klassisch absurd wie Ionescos 'Kahle Sängerin' oder 'Die Stühle'. Und so bestimmen derzeit Diskussionen über absurde Elemente fast jede Schattenlichter-Probe (...). Doch nicht nur das Theaterspiel an sich soll dem Absurden gerecht werden, auch die von "Gruppe Technik" traditionell unterstützten Bühnenbild-Arbeiten und Beleuchtungen werfen absurde Schatten. (...) Mit der Darbietung der 'Nashörner' beteiligen sich die Schattenlichter an der 750-Jahr-Feier Zehlendorfs, die gleichzeitig eine 7-Jahr-Feier der Schattenlichter ist." (Elke Moews)

"Paulusblätter" (11/1992):
"Obwohl sich die Schattenlichter mit Ionescos 'Nashörnern' diesmal in noch unbekanntes absurdes Theatergebiet begaben, präsentierte die Gruppe ein Stück auf hohem Niveau. Das Bühnenbild machte durch geschickte Raumaufteilung im Handumdrehen aus der kleinen Bühne im Großen Saal wahlweise ein Straßencafé, ein Schlafzimmer oder ein großes Büro mit mehreren Arbeitsplätzen. Erfreulich auch, dass man den Mut hatte, auf die bei solchen Aufführungen so beliebten überflüssigen Requisiten (Vasen, Bilder etc.) zu verzichten, so dass nichts mehr von den schauspielerischen Leistungen ablenken konnte. Das allerdings hatte das Ensemble auch nicht nötig. Bis in die Haarspitzen steckten die Schauspieler in ihren Rollen und es war eine Freude, auf die vielen kleinen Details zu achten, mit denen sie über ihren Text hinaus ihre Rollen gestalteten." (Tobias Braun)
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16. - 18. Oktober 1992:
Die Schattenlichter verbringen ein Wochenende in einem Bungalow-Dorf am Kleinen Pälitzsee. Bei einem Besuch ins Rheinsberg sind alle von einer Freiluftbühne begeistert und improvisieren Szenen aus "Haus Herzenstod". Der Text sitzt noch ganz gut.

23. – 25. April 1993:
In einem großen alten Bauernhaus in Lüchow-Dannenberg verbringen die Schattenlichter ein lustiges Probenwochenende. Die Proben auf dem urigen alten Dachboden machen Spaß!
Zweiter Höhepunkt: Baden in einem zu dieser Jahreszeit noch recht kalten See.

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