Chronik

Jean Giraudaux:  "Kein Krieg in Troja"

November 1989
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9.–11. November 1989: Theateraufführungen (Großer Saal, Gemeindehaus)
Regie: Eigenregie
Beratung: Dietrich Marks
Beleuchtung: "Gruppe Technik"
Organisation: Elke Moews


Szenenbild

  Die "Paulusblätter" (12/1989) über das erste Bühnenbild von Oliver Hofacker:
"Oliver Hofacker malte regelrecht eine griechische Landschaft auf die Bühne; zwischen Palmen und Ruinen präsentierten sich die Schauspielerinnen und Schauspieler in modernem Gewand — angepasst an die moderne Sprache Giraudoux' und zur Betonung der Aktualität des Themas. (...) Die Schattenlichter sind insgesamt eine homogenere Gruppe geworden, deren Technik sich sehr verbessert hat, vor allem die Bühnensprache betreffend. (...) Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass gerade die drei Tage der Aufführungen politische Veränderung brachten, die die Aussage des Stücks widerlegen: In der Realität hat ein Volk gewissermaßen seine Staatsdichter und Politiker mit Sicherheit und mit Friedensbereitschaft gezwungen, ein friedliches und freies Zusammenleben zu organisieren ..." (Sandra Visscher)

5. Mai 1990: Gastspiel (Alte Dorfkirche Zehlendorf)
Die Schattenlichter laden die Falkenseer Theatergruppe und Band Vacatio mit ihrem Stück "Kurs: Gottes Erde" ein.

"Paulusblätter" (6/1990):
"Das Stück, primär an Kinder adressiert, ruft alle Erdenbewohner zum Schutz ihres Planeten auf; eine "schwarze Hand" symbolisiert Umweltverschmutzung und Entfremdung. (...) Der Mangel an Gästen fiel negativ auf, da die Zuschauer bei einigen Liedern mitsingen sollten; als hingegen zum glücklichen Ausgang des Singspiels in der Kirche getanzt wurde, schienen es doch viele Menschen zu sein." (Elke Moews)

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